Jeder Mensch trägt die Lösung seines Problems in sich

Hypnosystemischer Ansatz

Der hypnosystemische Ansatz vereinigt Konzepte des systemischen Coachings und der Hypnotherapie nach Milton H. Erickson. Im Zentrum stehen die Orientierung auf Kompetenzen, Ressourcen und Lösungen. Der Vorzug gegenüber anderen Verfahren besteht darin, dass sich Beratungen flexibler und wirksamer auf die/den jeweiligen KlientIn bzw. das KlientInnensystem ausrichten lassen. Hypnosystemische Interventionen erlauben umgehende und dabei nachhaltige Veränderungen auch bei Problemen, die als hartnäckig oder chronifiziert gelten. Sie sind damit eine echte Alternative zu zeit- und kostenintensiveren Methoden.

Dr. Gunther Schmidt ist der Begründer dieses ganzheitlichen Beratungsansatzes in Deutschland und wurde 2011 mit dem Life Achievement Award ausgezeichnet.

 

Systemische Beratung

Der Begriff System wird aus dem altgriechischen "systema" hergeleitet und beschreibt ein Ganzes, aus einer

Menge von Bestandteilen und den Relationen zwischen den Elementen Bestehendes. Coaching ist ein interaktiver personenzentrierter Beratungs- und Begleitungsprozess, der zeitlich begrenzt und thematisch definiert ist.

Coaching findet auf einer tragfähigen Beziehungsbasis statt, die durch Freiwilligkeit, gegenseitigem Respektieren

und Vertrauen begründet ist und eine gleichwertige Ebene des Kooperierens bedingt. Der Prozess baut auf die ressourcen- und lösungsorientierten Kompetenzen des Kunden, die gefördert und aktiviert werden können.

Der Coach entwickelt gemeinsam mit dem Coachee (Kunden) individuell angemessene Lösungen in Passung an das System.

 

Hypnotherapie nach Milton H. Erickson

In Deutschland entwickelte Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) das Autogene Training, das als eine formelhafte Methode der Selbsthypnose bezeichnet werden kann. Ca. 1950 nahm die Bedeutung der Hypnose im klinischen Bereich der englischsprachigen Länder wieder zu. Der amerikanische Arzt und Psychiater Milton H. Erickson

(1901-1980) gilt als Vater der modernen Hypnotherapie. Er war maßgeblich an der offiziellen Anerkennung der Hypnose als Therapieform beteiligt. Erickson nutzte permissive und indirekte Suggestion für die kooperative Hypnotherapie. Dabei nutzte er sehr häufig Metaphern, die es ermöglichten, indirekt über das Thema und über Lösungswege zu reden. Oft schaffte er, allein durch das Erzählen von Geschichten, dass seine KlientInnen in Trance gingen, und die gewünschte Veränderung und Heilung erschienen wie ein Wunder. Richard Bander und John Grinder machten in den 1970er Jahren Ericksons' Arbeit einem noch breiteren Publikum verfügbar. Heute ist Milton H. Erickson weltweit das Vorbild für eine Vielzahl von Hypnotherapeuten. Sein Schüler Jeffrey Zeig gründete später die Milton Erickson Gesellschaft und viele andere nutzten zu seinen Lebzeiten die Gelegenheit, von ihm zu lernen.

Milton Erickson Institut Rottweil

 

Lösungsorientierung

Im systemischen Coaching konzentrieren sich Coachee und Coach nicht auf die Analyse von Problemen sondern erarbeiten gemeinsam den Weg zum Ziel. Der Coach unterstützt den Coachee bei der eigenverantwortlichen Lösung seiner Probleme.